19. August 2017

Transport

Die Stapler bzw. Gabelstapler gibt es in den unterschiedlichsten Versionen. Sie bewegen sich auf Rädern (mit Einrad- bis Vierradantrieb) und werden mit Diesel-, Elektro- oder Gas-Motoren angetrieben. Sie können von einem Mitarbeiter oder in speziellen Versionen (Fahrerlose Transportsysteme = FTS) mithilfe unterschiedlicher Spurführungstechniken vollautomatisch gefahren werden. Aufgrund ihrer Konstruktion eignen sie sich für den Transport von Europaletten, Eurogitterboxen sowie Big Bags und in speziellen Ausführungen auch für große, schwere und sperrige Ladeeinheiten. Die Frontgabel mit dem Hubmast (Einfach-, Doppel- oder Triplex-Mast) ist in der Höhe ausfahrbar, sodass mit einem Stapler hohe Regale, Bühnen, Rampen und Lkws bedient werden können. Der Gabelstapler wird auch oft „Frontstapler oder Gegengewichtstapler“ genannt, da als Ausgleich für das per Frontgabel aufgenommene Gewicht ein hohes Gegengewicht (Blei-Batterie und/oder Gusseisen) im hinteren Teil des Fahrzeugs eingebaut ist.

Erst in den letzten Jahren sind kleine Raupentransporter oder „Dumper“ entwickelt worden, die auch noch für einen kleineren Betrieb bezahlbar sind. Zunächst wurden nur große Typen für den Straßen-, Garten- oder Landschaftsbau, um auf schwierigen Untergründen große Lasten transportieren zu können. Anfangs bestand das Problem darin, die Transporter so klein zu konstruieren, dass sie auch bei engen Baustellen eingesetzt werden können. Aber kleinere Motoren und leistungsfähigere, leichtere Materialien sowie die komplexe Antriebstechnik für die Laufwerke, die immer einfacher und anwendungsfreundlicher wurde, brachten die Entwicklung voran.

Zu den Minidumpern bietet sich mittlerweile noch die ein oder andere Alternative, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Die gute alte Schubkarre, der „Graus“ eines jeden aber auch das bekannteste sowie unkomplizierteste Transportmittel auf jeder Baustelle, hat einen Entwicklungssprung gemacht. Sie ist jetzt motorisch – elektrisch oder mit Verbrenner - unterwegs. Damit schafft sie das Doppelte an Lasten, was Mann oder Frau normalerweise wuchten.

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